Ahnenforschung H.K.

Maria Hubertine (gt. Bertha) Gripekoven

*30. 06. 1837 MG-Rheindahlen
† 02. 01. 1887 Köln (Tuberkulose)
∞ 09. 04. 1861 MG-Rheindahlen (auf dem Syderhof)

Eduard Aloys Schmitz (senior)
*20. 11. 1839 Wegberg-Rickelrath
(Eltern: Jacob Schmitz und Gertrud Becker) ꝉ 17. 01. 1890 Köln
Hubertine Gripekoven besuchte als junges Mädchen ein Pensionat in Krefeld (s. Chronik Caroline Hoster).

Eduard Schmitz gründete 1860 in MG-Rheindahlen eine Handelsgesellschaft für Hopfen- und Malz, die zugleich als Consignationslager der Firma "Johann Barth & Sohn" in Nürnberg fungierte. Am 19. 9. 1868 zog - so eine Notiz von Bertha Schmitz geb. Gripekoven - die Familie nach Köln um (RWWA: 421-78-4). Dort betrieb Eduard Schmitz eine Getreidehandlung und ab 1871 auch eine Malzfabrik. Im Jahre 1877 trat Eugen Gerdts in die Firma als Gesellschafter ein, was er bis zu seinem Tode am 21. 12. 1900 blieb (danach wurde seine Witwe Gesellschafterin). Bis zum Frühjahr 1871 wohnte die Familie im Haus Gereonstraße 9, danach Weyerstraße 39, später in der Friedrichstraße. Das umfangreiche Firmen- und Familienarchiv befindet sich im Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv Köln.

Die Eheleute Eduard und Hubertine Schmitz gingen wohl regelmäßig in Kur. Für den Sommer 1876 ist ein dreiwöchiger Aufenthalt in Bad Neuenahr, für Sommer 1877 in Bad Lippspringe belegt (RWWA: 421-72-4). In zweiter Ehe heiratete Eduard Schmitz am 26. 7. 1888 in Heidelberg Johanna Kah (1861-1937) aus Heidelberg. Aus dieser Ehe stammte eine Tochter Paula, die 1889 geboren wurde. Sie arbeitete später als Prokuristin der "Terazzo- und Steinwerke Hans Heitmann" und lebte in Heggen, wo sie 1963 unverheiratet verstarb. Eduard Schmitz gehörte dem Kirchenvorstand von St. Pantaloen an. Er litt 30 Jahre lang an einem übersäuerten Magen und nahm regelmäßig Natron. Kurz vor seinem Tode bestellte er in einer Drogerie Natron, erhielt aber - so sein Sohn Aloys bei einer polizeilichen Untersuchung (421-73-14) - ein anderes Präparat, das zu seinem Tode geführt habe. Deshalb wurde später behauptet, dass Eduard Schmitz vergiftet worden sei. Bei seinem Tode hinterließ Eduard Schmitz - nach Angabe seines Sohnes Aloys (RWWA: 421-72-4) - ein Erbe, das ca. 320.000 Mark wert war.

Eduard und Hubertine Schmitz hatten 10 Kinder:

1) Maria Hubertine Mathilde
*29. 09. 1862 MG-Rheindahlen

∞ 15.04 1885

Wilhelm Harperath
*18.04.1858 Köln (Sohn des Kaufmannes Bernhard Karperath und der Sibilla Franziska Neven)

Mathilde Schmitz besuchte ab Ostern 1878 ein Pensionat in Remagen (RWWA: 421-72-4) und lebte von 1930-1941 möglicherweise in München. Wilhelm Harperath war Kaufmann und trat 1890 in die Firma seines verstorbenen Schwiegervaters als Teilhaber ein. Im Jahre 1893 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der "Kölner Bürgergesellschaft AG". 1908 war er Vorsitzender der Handelskammer Köln und Mitglied im Aufsichtsrat der "Spar- und Darlehnskasse im katholischen Gesellenverein Köln". Auf diesen Verein hatte er Wechsel gezogen, um das Geld zur Rettung der Firma zu verwenden. Im Konkursverfahren (siehe Aloys Schmitz) konnte ihm nicht nachgewiesen werden, dass er den Verein absichtlich geschädigt hatte, sodass Harperath 1911 zu einer Geldstrafe von 300 Reichsmark und einer Gefängnisstrafe von vier Wochen verurteilt wurde. Da er fast vier Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, waren beide Strafmaßnahmen bei der Urteilsverkündung abgegolten. Wilhelm Harperath und seine Familie verließen Köln und kehrten offensichtlich nie wieder dauerhaft hierhin zurück. 1911 lebte Wilhelm Harperath in Mannheim (RWWA 421-2-6); in den Jahren 1915-1925 ist er als Geschäftsführer in Stuttgart nachzuweisen. Die Eheleute hatten 4 Kinder:

1a) Paul Hubert
*12. 08. 1886 Köln
† 27. 04. 1940 Berlin
Paul Harperath war Bankdirektor und arbeitete für die Dresdner Bank in Berlin. 1939 besaß er auch die niederländische Staatsbürgerschaft und gründete am 2. 10. dieses Jahres in Amsterdam die "Handelstrust West N V.", die Bank- und Handelsgeschäfte aller Art betrieb. Paul Harperath war ledig.

1b) Bertha
Sie lebte später am Starnberger See und war ledig. Möglicherweise zog sie anschließend nach München, wo eine "Bertha Harperath" zwischen 1943 und 1967 nachzuweisen ist.

1c) Bernhard
*17. 05. 1895 Köln
† im Ersten Weltkrieg als Soldat vor Douai


1d) Wilhelm
*21. 10. 1899 Köln


N. N.
Wilhelm Harperath war noch Schüler (in Stuttgart), als er während des Ersten Weltkrieges in ein bayrisches Regiment eintrat. Er lebte später mit seiner Ehefrau und einem gemeinsamen Kind am Starnberger See.

2) Maria Gertrude
*02. 11. 1863 MG-Rheindahlen
† 25. 04. 1941 Bonn
Ledig.

3) Joseph Alois Andreas
*31. 07. 1865 MG-Rheindahlen
† 22. 08. 1940 Köln
∞ 24. 09. 1891 Köln

Josephine Otto
*24. 09. 1871 Köln
† 08.06.1931 Köln
Im Jahre 1935 verfasste Alois Schmitz einen ausführlichen Lebensbericht für seine Familie bzw. in erster Linie für seine Geschwister (RWWA: 421-72-4), aus dem viele der folgenden Angaben bzw. persönlichen Bewertungen stammen. Von 1876 bis 1880 besuchte er die Kanbenschule in Ahrweiler. Aus dieser Zeit gibt es einen umfangreichen Briefwechsel zwischem ihm und seinen Eltern in Köln, der ebenfalls in 421-72-4 überliefert ist (weitere Informationen sind u. a. 421-2-12 entnommen). Ab 1880 besuchte Aloys Schmitz das Apostelgymnasium Köln, musste aber auf Geheiß seines Vaters Ostern 1882 die Schule verlassen, um in den väterlichen Betrieb einzusteigen. Aloys Schmitz wollte - nach eigenem Bekunden - aber nie Kaufmann, sondern lieber Wissenschaftler und Musikliebhaber werden. Schmitz besuchte die Universität in Genf und kam 1889 nach Köln zurück. Aus einem längeren England-Aufenthalt wurde nichts, da 1890 plötzlich der Vater Eduard Schmitz verstarb. Aloys Schmitz erbte ein Zehntel des Vermögens (s. o.), sein Kompagnon und Schwager Paul Harperath besaß ein weiteres Zehntel. Beide hatten somit gegenüber ihren Verwandten bzw. Aloys' Geschwistern Verbindlichkeiten im Umfang von acht Zehntel des ererbten Vermögens und somit lange Zeit erhebliche Schulden. So kauften Aloys Schmitz und Paul Harperath den anderen Erben 1890 zwei Wohnhäuser (mit Hintergebäuden) in der Friedrichsraße 5 und 7 für 320.000 Reichsmark ab, um die Firma nun auf eigene Rechnung weiterführen zu können. Im Rahmen seiner Hochzeit (1891) erhielt Schmitz eine Mitgift von 200.000 Reichsmark, die er in die Firma steckte.

Aloys Schmitz war aufgrund seiner geschäftlichen Kontakte Aufsichtsratsvorsitzender der "Aktienbrauerei Iserlohn", auf die er im Jahre 1908 einen Wechsel zog, um seiner in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Firma frisches Kapital zuführen zu können. Als Bürgen benannte er seine eigen Frau Josephine Otto, die - so Aloys Schmitz' eigene Aussage - die einzige Tochter und damit spätere Erbin einer Witwe sei, deren Vermögen sich auf 400.000 Reichsmark belaufe. Zusätzlich nahm Aloys Schmitz am 15. 9. 1908 von seiner Tante, Caroline Hoster geb. Gripekoven, ein Darlehn auf. Trotz all dieser Maßnahmen musste die Firma 1908 Konkurs anmelden und Schmitz sich für den Wechsel vor Gericht verantworten. Dieses stellt fest, dass man Aloys Schmitz nicht nachweisen könne, die Firma absichtlich schädigen zu wollen, sodass Schmitz zu einer Geldstrafe von 1100 Reichsmark verurteilt wurde. Da dieser bei der Urteilsverkündung 1911 bereits vier Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, wurde die Geldstrafe als verbüßt angesehen. Der Konkursverwalter veräußerte die gesamten Malzvorräte, große Teile des Mobiliars (auch des privaten) und die Fabrikräume in der Friedrichstraße 5-7. Schmitz zog mit seiner Familie nach Brühl (wo eine Schwester verheiratet war) und hielt sich dort bis mindestens 1911 auf. Spätestens 1915 war Schmitz zurück in Köln, wohnte in der Pantaleonsmühlengasse 23 und war Geschäftsführer der von ihm neu gegründeten "Gesellschaft for Brauerei und Mälzerei m. b. H.". Die Lagerräume befanden sich 1915 in der Bonner Straße 324; im Jahre 1918 wohnte Schmitz bereits auf dem Ubierring 50 (Kölner Einwohnerverzeichnis 1915, S. 178 und 324, sowie 1918, S. 280 und 616). Die Familie nannte sich von nun an "Schmitz-Otto" und Aloys Schmitz-Otto betätigte sich als Sammler von Autographen, Büchern und Manuskripten (die Sammlung wurde im 2. Weltkrieg zerstört). Aloys Schmitz-Otto und seine Frau hatte 8 Kinder, von denen 6 vor den Eltern verstorben sind:

3a) Josephine Wilhelmine Hubertine
*31. 08. 1892 Köln
†29. 10. 1942 Lugano
Dr. iur. Josephine Schmitz-Otto studierte in Bonn und wurde 1916 mit einer juristischen Arbeit an der Universität Erlangen promoviert. Danach lebte sie zuerst in Essen, von 1918-1928 in Berlin (Charlottenburg und Schöneberg) und anschließend auf dem Rittergut Gandenitz bei Templin/Uckermark. 1935 siedelte sie nach Lugano über, behielt aber ihren Wohnsitz in Gandenitz bei. Am 10. 11. 1942 wurde Schmitz-Otto, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben war, die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen. Dies hatte automatisch zur Folge, dass ihr am 1. 4. 1943 der Dokorgrad aberkannt wurde.

Schmitz-Otto arbeitete ca. 1929 als Geschäftsführerin des Wintershall-Konzerns (Kali-Industrie). Sie hatte zwei uneheliche Kinder, die zeitlebens den Nachnamen "Schmitz-Otto" trugen. Deren Vater war der aus dem Saarland stammende Dr. Max Kroeber, der ebenfalls 1916 in Erlangen mit einer juristischen Arbeit promoviert wurde (RWWA: 421-71-3). In dieser Erlangener Zeit hatte er Josephine Schmitz-Otto kennengelernt. Zu einer Verehelichung ist es nicht gekommen und irgendwann Anfang der 1920er Jahre ging die Beziehung auseinader. Josephine wandte sich Dr. ing. Paul Hecker zu, der am 8. 6. 1878 in Fulda geboren und im Jahre 1902 an der Universiät Rostock mit einer Arbeit aus dem Montanbereich promoviert worden war. Anschließend arbeitete Hecker bis 1924 als Generaldirektor des Wintershall-Konzern und Vorstandsmitglied der deutschen Kali-Werke. Ein Redakteur der "Weltbühne" behauptete 1924 in einem Artikel, dass Hecker an einem Syndikat beteiligt sei und einen Journalisten bestochen habe. Diese Vorwürfe ließ Hecker durch einen Juristen zurückweisen: Zu einem Prozess ist es sicherlich nicht gekommen, da Hecker vom Wintershall-Konzern eine Abfindung von 425.000 Goldmark und eine jährliche Rente von 7200 Goldmark zugesprochen bekam.

Im Jahre 1925 unternahmen Hecker und Schmitz-Otto auf dem selben Schiff von Hamburg aus eine Reise zur Walfischbay (Namibia), sodass man spätestens für diesen Zeitpunkt von einer festen Beziehung zwischen den Beiden ausgehen darf. In der Familie Schmitz-Otto herrscht bis heute die Meinung vor, dass Hecker der Vater der beiden Kinder ist.

3a1) Hanns-Ulrich Max Günter *13. 04. 1918 † nach 1980 (Lugano?)
Hanns-Ulrich Schmitz-Otto war Bauingenieur und ledig.

3a2) Ursula Eva Maria *13. 09. 1919 † nach 1983 (Lugano?) Ursula Schmitz-Otto war ledig.

3b) Johanna (gt. Henny) Maria Hubertine
*22. 03. 1894 Köln
† 30. 01. 1907 Köln

3c)Bertha Maria
*30. 08. 1895 Köln
† 14. 03. 1896 Köln

3d)Eduard (gt. Edi) Ludwig Aloys
*04. 06. 1898 Köln
† 01. 01. 1923 Köln
Er studierte in Köln Jura und war ledig.

3e) Alois (gt. Ali) Karl
*21. 03. 1900 Köln
† 23. 06. 1922 Alois Schmitz war Kaufmann und ledig.

3f) Hanns-Theodor
*02. 07. 1908 Köln
† 1992 Köln
∞ 1937
Johanna Maria Carola (gt. Lola) Heikaus
*1910
† 1995
Hanns-Theodor Schmitz-Otto studierte in Köln und Genf. Anschließend führte er die väterliche Handelsgesellschaft weiter. Schmitz-Otto war seit 1930 Mitglied der "Bibliophilen Gesellschaft in Köln" und baute eine Sammlung von Büchern, Manuskripten, Autographen und Graphiken auf, die heute in der Universitätsbibliothek Köln deponiert ist. Die Eheleute hatten zwei Kinder:

3fa) Hanns Georg
*11. 11. 1937
∞ Annette Spanke
Hanns Georg Schmitz-Otto führte - zusammen mit seinem Bruder - die väterliche Handelsgesellschaft weiter, die im Jahre 2000 aufgelöst wurde. Danach begründete er mit seinem Bruder eine Stiftung (s. u.), aus der er 2006 ausschied. Hanns-Georg Schmitz-Otto wohnt in seinem Kölner Elternhaus in der Trajanstraße 19. Er ist Ehrenmitglied des Kölner Karnevalvereins "Original Negerköpp vun 1929". Annette Spanke war Lehrerin. Die Eheleute haben eine Adoptivtochter.

3fb) Klaus Paul
*1942

Helgard (gt. Hedda) Elfriede Pansing aus Köln-Mühlheim
Klaus Paul Schmitz-Otto führte - zusammen mit seinem Bruder - die väterliche Handelsgesellschaft weiter, die im Jahre 2000 aufgelöst wurde. Im selben Jahr begründete er (mit seinem Bruder) an seinem heutigen Wohnort Luzern die "Hanns-Theo Schmitz-Otto Stiftung", die wohltätige, gemeinnützige und kulturelle Aktivitäten in der Zentralschweiz fördert. Die Eheleute haben keine Kinder.

4) Maria Luise
*25. 09. 1866 MG-Rheindahlen
† 13. 06. 1944 Heggen i. W.
Sie kam Ostern 1877 in eine Höhere Töchterschule in Weynen (RWWA: 421-72-4). Luise war ledig.

5) Maria Charlotte
*08. 06. 1868 MG-Rheindahlen
† 11. 07. 1937 Karlsruhe
∞ 09. 06. 1894 Köln

Franz Karl Ludwig Philipp Orff (senior)
*23. 08. 1856 Mosbach
† 09. 10. 1929 Karlsruhe
Im Jahre 1894 war Ludwig Orff Hauptmann des ersten badischen Feldartillerie-Regimentes und später Generalmajor. 1895 wohnte die Familie in Danzig, 1899 in Straßburg und 1917 in Berlin-Friedenau. Die Eheleute hatten 3 Kinder:

5a) Maria

*05. 03. 1895 Danzig
† 06. 03. 1895 Danzig


5a)Ludwig (junior)
*26. 04. 1899 Straßburg
† 16. 12. 1917 Malincourt (Lazarett)
Ludwig Orff machte 1916 sein Abitur in Berlin-Friedenau und war anschließend Leutnant.

5b) Elisabeth Charlotte (gt. Liselotte) Maria
Sie wohnte bis 1937 bei ihren Eltern in Karlsruhe, hatte keinen Beruf und war ledig. Später lebte sie - höchstwahrscheinlich bei ihrem Vetter Wilhelm Harperath - am Starnberger See.

6) Johann Franz Eduard
*07. 01. 1872 Köln
† 24. 07. 1872 Köln

7) Joseph Eduard Otto (junior)
* 15. 06. 1873 Köln
† 09. 05. 1893 Köln (Tuberkulose)

8) Karl Ludwig August
*24. 08. 1875 Köln
†09.10.1950
∞ 22. 10. 1904 (nach der Hochzeit hieß die Familie Schmitz-Morkramer)

Bertha Josepha Maria Morkramer
*04. 12. 1879 MG-Rheydt
† 25.07.1965 Köln
Dr. iur. Karl Schmitz war Amtsgerichtsdirektor in Aachen. Die Eheleute hatten drei Kinder:

8a) Carl
*27. 10. 1905 Andernach
† 30. 12. 1973
∞ 16. 04. 1936
Elisabeth Charlotte Finger
Dr. iur. Carl Schmitz-Morkramer studierte in Bonn, wo er 1929 mit einer juristischen Arbeit promoviert wurde. Schmitz-Morkramer war zuerst Staatsanwalt und dann Richter sowie - unterbrochen durch seinen Kriegseinsatz und Gefangenschaft (bis 1949 in Russland) - von 1935 bis 1972 für die "Westdeutsche Bodenkreditanstalt" in Köln tätig (zuletzt im Vorstand, nach seiner Pensionerung im Aufsichtsrat). Die Eheleute hatten 2 Kinder:
8a1) Gerd
*1937
Gerd Schmitz-Morkramer war Banker und Aufsichtsratsvorsitzender (von 2006-2016) der BMP-Holding.

8b) Heribert

8c) Gisela.

9) Maria Franziska Agnes
*29. 12. 1876 Köln
† 16. 08. 1936 Düsseldorf
∞ 09. 04. 1902 Brühl

Theodor Kerssenboom (senior)
*16. 04. 1870 Köln
† 22. 08. 1935 Brühl
Dr. Theodor Kerssenboom wurde 1892 zum Marine-Sanitätsoffizier der Reserve ernannt und 1895 in Berlin mit einer medizinischen Arbeit über Syphilis promoviert. Kerssenboom war Arzt im Marienhospital Brühl. Nach dem Tode ihres Mannes zog Franziska Schmitz zu ihrer Tochter nach Düsseldorf. Die Eheleute hatten 2 Kinder:

9a) Theodor (junior)
*20. 02. 1903 Brühl
† 30. 08. 1961 Brühl
∞ 1928 Witten
Martha Rosiny
*18. 10. 1907 Mainz
† 02. 11. 2012
Dr. med Theodor Kerssenboom war Arzt in Brühl, wo er die Praxis seines Vaters übernommen hatte. Seine Frau Martha Rosiny war Lehrerin für Sport, Handarbeiten und Hauswirtschaft. Sie lebte zuletzt in Mechernich (am Kommerner Bleiberg). Bei ihrem Tode hatte sie 4 Kinder, 7 Enkel und neun Urenkel.

9b)Adelheid
*1905

∞ Mai 1929
Paul Schwickerath
*1893/94
† 13. 03. 1988 Düsseldorf
Paul Schwickerath war Amtsgerichtsrat, Adelheid Kerssenboom Kindergärtnerin. Die Eheleute hatten 9 Kinder (1988: 22 Enkel und 2 Urenkel):

9b1) Mechtild
*1930

Heinz-Richard Darius
*06. 07. 1929
† 02. 06. 2011
Heinz-Richard Darius war Inhaber einer Marketing- und Werbeagentur in Düsseldorf. Die Eheleute hatten einen Sohn:

9b1a) Christian
*23. 08. 1957
† 30. 05. 2018

Ingrid Sonnen
Christian Darius war Inhaber einer Film- und Videoproduktionsfirma. Die Eheleute haben zwei Kinder:

9b1a1) Lukas

9b1a2) Lotta

9b2) Elisabeth
*1931

Karl-Heinz Klein

9b3) Adelheid
*1932

Aubrey William Payne
*04. 05. 1914 Wycombe/GB
† Oktober 2002 Slough/GB
Die Eheleute hatten zwei Töchter:

9b3a) Julia May

Howard Nicholson
Die Eheleute haben einen Sohn:

9b3a1) Elliot Ferdinand

9b3b) Matilda Grace

Stephen Wall
Die Eheleute haben einen Sohn:

9b3b1) Joseph
*2009

9b4) Hildegard
*1934
Sie ist ledig.

9b5) Paul
*1937
† (verstorben) Er absolvierte ein Universitätsstudium und war ledig.

9b6) Monika
*1938

Dietrich Van Volxem
Dietrich Van Volxem war Rechtsanwalt (zuerst in Duisburg, später in Düsseldorf). Die Eheleute haben mindestens ein Kind:

9b6a) Susanne *1965
Susanne ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Frankfurt a. M. Sie arbeitete zuerst als Lektorin und nun als Programmleiterin beim Henschel Verlag. Über das Familienleben ihrer Großeltern Paul und Adelheid Schwickerath veröffentlichte sie einen Bericht unter dem Titel: "Am meisten hat mich der Zusammenhalt unter uns Kindern geprägt" (in: Kinderglück. Leben in großen Familien , Bonn 2014, S. 56-67).

9b7) Edeltraud
*1940

Eberhard Van Volxem. Er war Ingenieur bei der "Gielisch Valuation & Service GmbH" in Düsseldorf.

9b8) Peter
*02. 11.1942 Düsseldorf
∞ Sylvia Krey-Schwickerath
Peter Schwickerath ist Bildhauer. Sylvia K.-Sch. war Geschäftsführerin der "Karl Krey GmbH" in Düsseldorf (Pharma Handel).

9b9) Luitgard
*1944

Niko Sievers

10) Peter Joseph Michael Jakob
*14. 10. 1879
† 16. 11. 1944 Düren
Peter Schmitz studierte in Leipzig, Berlin, Paris, München und Grenoble Jura, Nationalökonomie, Physik, Chemie und Mathematik. 1913 ließ er sich als Rechtsanwalt in Saarbrücken nieder. Im Jahre 1920 wurde er Beigeordneter und am 1. 8. 1933 Oberbürgermeister von Düren (bis 1942). Er war ledig.

Hubertine Gripekoven
Eduard Schmitz (senior)
Alois Schmitz
Maria Schmitz
Karl, Peter, Eduard und Franziska Schmitz
Franziska Schmitz
Franziska Schmitz und Theodor Kerssenboom
Charlotte Schmitz
Ludwig Orff (senior)
Peter Schmitz
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Aktualisiert am: 11.11.2018